Steuer
InfoFax
- Übersicht
30.07.2010
Mit dem BdSt-Info-Service bieten wir Ihnen aktuelle Steuer-Informationen. Die aktuelle Liste der in diesem Jahr bisher erschienenen Titel finden Sie hier. - 01. Steueränderungen 2010 im Überblick
01.01.2010
Auch das vergangene Jahr war wieder von einer ganzen Fülle von Gesetzesvorhaben und somit steuerlichen Änderungen geprägt. Dominierend war dabei das so genannte Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung. Es regelt die steuerliche Abzugsfähigkeit von Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen grundsätzlich neu. Aber auch das von der neuen Regierung beschlossene Wachstumsbeschleunigungsgesetz hält viele Änderungen bereit, die es zu beachten gilt. Die Auswirkungen dieses Gesetzes erstrecken sich von Verbesserungen im privaten Bereich über unternehmenssteuerrechtliche Änderungen bis zu erbschaftsteuerlichen Neuregelungen. Darüber hinaus kommen Regelungen des Konjunkturpakets II, der Kfz-Steuerreform und des Steuerhinterziehungsbekämpfungsgesetzes erstmals 2010 zur Anwendung. Für die Steuerzahler und ihre Berater ist es wichtig, sich auf die Rechtsänderungen einzustellen, um Vorteile zu nutzen und Nachteile
abzumildern. Im Folgenden geben wir einen Überblick über wichtige Änderungen. - 02. Berufsgenossenschaften hier: Versicherung der Unternehmer
01.01.2010
Während Beschäftigte in der Gesetzlichen Unfallversicherung kraft Gesetzes generell versicherungspflichtig sind, ist dies bei den Unternehmern nicht der Fall (Ausnahme: Landwirte, Hausgewerbetreibende, Selbständige im Gesundheitswesen und unter bestimmten Voraussetzungen
Küstenfischer und Küstenschiffer sind kraft Gesetzes versicherungspflichtig, § 2 Abs. 1 Nr. 5 bis 9 Sozialgesetzbuch VII). - 03. Das Werbungskosten – ABC
01.01.2010
Unter Werbungskosten versteht man durch den Beruf veranlasste Aufwendungen. Diese Aufwendungen werden bei der Ermittlung der Einkünfte steuermindernd berücksichtigt. Dabei muss der Steuerzahler die ihm entstandenen Werbungskosten grundsätzlich im Einzelnen durch Belege nachweisen. Kann oder möchte der Steuerzahler seine Werbungskosten nicht einzeln nachweisen, so kommt der Arbeitnehmerpauschbetrag zum Ansatz. Er beträgt 920 Euro im Jahr. Dieser Betrag wird bereits im Rahmen des Lohnsteuerabzugs automatisch berücksichtigt. Regelmäßig lohnt es sich daher, erst dann Belege zu sammeln, wenn dieser Betrag überschritten wird. Dies geht häufig schneller, als man denkt! Unser Werbungskosten – ABC zeigt Ihnen die wichtigsten Werbungskosten. - 04. Mitarbeiterkapitalbeteiligungen - Möglichkeiten und lohnsteuerliche Behandlung
01.01.2010
Die Beteiligung von Mitarbeitern am Unternehmenskapital und damit am Unternehmenserfolg soll ausgebaut werden. Zu diesem Zweck wurden die Grenzen, bis zu denen eine steuerfreie Überlassung von Kapital des arbeitgebenden Unternehmens möglich ist sowie der Fördersatz für vermögenswirksame Leistungen, ausgeweitet. Welche Möglichkeiten der Beteiligung von Mitarbeitern am eigenen Unternehmen es gibt, stellt dieser Info-Service im Überblick dar. - 05. Steuerstundung, Ratenzahlung, Herabsetzung der Vorauszahlungen – Möglichkeiten in Zeiten der
01.01.2010
In der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation trifft es viele Steuerzahler und Unternehmen besonders hart, wenn Zahlungen von Kunden verspätet erfolgen oder komplett ausfallen. Auch der Auftragsrückgang kann zu erheblichen finanziellen Engpässen führen. Geraten Steuerzahler oder Unternehmer in eine solche Situation, wird es häufig schwierig, fällige Steuern rechtzeitig zu zahlen. Dennoch sollte der Steuerzahler hier nicht die „Vogel-Strauß-Taktik“ wählen und den Kopf in den Sand stecken. Wer sich nicht beim Finanzamt meldet und die Steuern verspätet oder gar nicht zahlt, handelt sich nur zusätzlichen Ärger ein. Besser ist es, rechtzeitig das Problem anzugehen und mit dem Finanzamt zu sprechen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann nämlich eine Steuerstundung, eine Ratenzahlung oder eine Herabsetzung der Steuervorauszahlungen erwirkt werden. - 06. Reisekostensätze 2010
01.01.2010
Seit dem 1. Januar 2008 wird für die Anwendung der Reisekostengrundsätze nur noch auf eine beruflich veranlasste Auswärtstätigkeit abgestellt. Eine beruflich veranlasste Auswärtstätigkeit liegt vor, wenn der Arbeitnehmer vorübergehend außerhalb seiner Wohnung und einer regelmäßigen Arbeitsstätte beruflich tätig wird. Eine beruflich veranlasste Auswärtstätigkeit liegt auch vor, wenn der Arbeitnehmer bei seiner individuellen Tätigkeit typischerweise nur an ständig wechselnden Tätigkeitsstätten, z. B. Montagetätigkeit, oder auf einem Fahrzeug, z. B. als Zugbegleiter, tätig ist. Unter dem Begriff „Auswärtstätigkeit“ werden von nun an die bisherigen Begriffe Dienstreisen, Fahrtätigkeiten und Einsatzwechseltätigkeiten zusammengefasst. - 07. Ausweis der Umsatzsteuer in Rechnungen
29.01.2010
Zu den Pflichtangaben in einer Rechnung gehört grundsätzlich der Ausweis von Umsatzsteuer. Nur Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG brauchen keine Umsatzsteuer angeben und einziehen; im Umkehrschluss dürfen sie aber auch keinen Vorsteuerabzug geltend machen. Manchmal sind aber auch Leistungen eines (Regel-) Unternehmers in der Rechnung ohne Umsatzsteuer auszuweisen. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn ein Unternehmer eine sonstige Leistung an einen anderen Unternehmer mit Sitz in einem anderen EU-Staat erbringt. - 08. Das neue Kontopfändungsschutzgesetz
29.01.2010
Der bargeldlose Zahlungsverkehr hat für die Teilnahme am modernen Wirtschaftsleben eine besondere Bedeutung. Überweisungen, Lastschriften, Karten- oder Scheckzahlungen sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Ein Girokonto ist für viele Steuerzahler daher unverzichtbar. Die Pfändung eines solchen Bankkontos ist daher schwerwiegend. Ziel der Reform zum Kontopfändungsschutz ist es, dem Schuldner den pfändungsfreien Selbstbehalt zu belassen
dem Gläubiger aber weiterhin den Zugriff auf das Konto zu ermöglichen. - 09. Erziehungszeit und Sozialversicherung
29.01.2010
Zur Betreuung des neugeborenen Kindes entschließen sich viele Eltern gegen den Job und für das Elterngeld. In der Regel bleibt dabei ihr Sozialversicherungsschutz beste-hen, ohne dass dafür Beiträge gezahlt werden müssen. Es gibt aber auch Ausnahmen. Dieser Info-Service erläutert, was gesetzlich versicherte Eltern während der Erzie-hungszeit beachten sollten. - 10. Musterprozesse des Bundes der Steuerzahler
30.07.2010
Nicht selten meint der Gesetzgeber, Streichungen und Kürzungen von Pauschalbeträgen würden das Steuerrecht einfacher und gerechter gestalten. Dabei kommt es häufig zu Steuererhöhungen. Teilweise reagiert der Gesetzgeber auf eine höchstrichterliche Rechtsprechung oder eine politische Situation auch mit einem Gesetz, das für viele Steuerzahler zu einer Mehrbelastung führt. Verfassungsverstöße des Gesetzgebers oder Rechtsverstöße der Verwaltung werden oft erst durch höchstrichterliche Entscheidungen korrigiert. Der BdSt setzt sich in diesen Fällen engagiert für die Rechte der Steuerzahler ein, wenn nötig
auch vor Gericht. - 11. Die neuen Abschreibungsregeln für geringwertige Wirtschaftsgüter
29.01.2010
Mit der Abschreibung – die sogenannte Absetzung für Abnutzung (AfA) – werden die Anschaffungskosten von Wirtschaftsgütern, die dem Unternehmen mehrere Jahre dienen, über die gesamte Nutzungsdauer verteilt. So werden die Abschaffungs- oder Herstellungskosten nicht im Jahr der Verausgabung, sondern über einen bestimmten Zeitraum als Aufwand und somit gewinnmindernd geltend gemacht. Erleichterungen gibt es jedoch regelmäßig für geringwertige Wirtschaftsgüter. Die Abschreibungsregeln sind ein beliebtes Betätigungsfeld der Steuer- und Finanzpolitiker, so dass es hier sehr häufig Änderungen gibt. Wir stellen die Abschreibungsmöglichkeiten für geringwertige Wirtschaftsgüter für das Jahr 2010 im Überblick vor. - 12. Neue Rechtsprechung: Gemischt veranlasste Werbungskosten
29.01.2010
Am 21. September 2009 hat der Große Senat (GrS 1/06) des Bundesfinanzhofs (BFH) seine bisherige Rechtsprechung grundlegend geändert. Das bis dato gültige grundsätzliche Aufteilungs- und Abzugsverbot von Aufwendungen wurde aufgegeben. Das betrifft Aufwendungen, bei denen sowohl die berufliche Veranlassung wie auch die Interessen der privaten Lebensführung ins Gewicht fallen und eine leichte und einwandfreie Aufteilung nicht möglich ist. Der GrS kam nunmehr zu dem Schluss, dass es das objektive Nettoprinzip gebiete, eine – ggf. schätzungsweise – Aufteilung vorzunehmen und der beruflich veranlasste Teil der Aufwendungen steuerlich zu berücksichtigen ist. - 13. Einkommensteuererklärung 2009: Hinweise und Tipps
28.02.2010
Viele Steuerzahler denken mit Unbehagen an die bevorstehende Einkommensteuererklärung. Meist lohnt sich die Mühe, eine Einkommensteuererklärung anzufertigen, kann doch eine Erstattung zu viel bezahlter Einkommensteuern winken. Im Folgenden geben wir einen Überblick über die wichtigsten Veränderungen in der vergangenen Zeit und welche Tipps unbedingt beachtet werden sollten. - 14. Einkommensteuererklärung und Abgeltungsteuer: Pflicht oder Wahl?
28.02.2010
Zum 1. Januar 2009 wurde die Abgeltungsteuer eingeführt. Grundsätzlich soll die pauschale Besteuerung mit 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer abgeltende Wirkung entfalten. Das heißt, nach dem Abzug der Steuer an der Quelle ist die Steuerschuld für diese Erträge getilgt, und der Fiskus sollte sich für diese Erträge nicht mehr interessieren. In vielen Fällen tut er es dennoch. Die Steuerzahler sind dann verpflichtet, diese Kapitaleinkünfte in der Einkommensteuererklärung anzugeben. In diesen Fällen ist es auch mit der Anonymität der Kapitalerträge bei der Abgeltungsteuer vorbei – es kann ein Kontenabruf erfolgen. Mitunter greift die Abgeltungsteuer gar nicht, aber die Einkünfte sind dennoch steuerpflichtig und müssen angegeben werden. In vielen Fällen lohnt sich jedoch auch die freiwillige Angabe der Kapitalerträge in der Einkommensteuererklärung, sodass daraufhin höhere Abzugsbeträge geltend gemacht werden können oder Abgeltungsteuer erstattet wird. - 15. Erlass der Grundsteuer bei fremdvermieteten Immobilien
28.02.2010
Wer für das Jahr 2009 bis spätestens zum 31. März 2010 bei den Gemeinden bzw. in den Stadtstaaten einen Erlassantrag einreicht, kann Grundsteuern sparen. Denn Ertragsminderungen bei fremdvermieteten Immobilien können zum teilweisen Erlass dieser Steuer führen. Aber Achtung: Die Antragsfrist 31. März 2010 kann nicht verlängert werden! - 16. Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenkassen
28.02.2010
Seit letztem Jahr dürfen die gesetzlichen Krankenkassen Zusatzbeiträge erheben. Erst jetzt machen die ersten Krankenkassen von dieser Möglichkeit Gebrauch. Im Folgenden werden daher die wichtigsten Fakten zum Thema Zusatzbeiträge erläutert. - 17. Künstlersozialabgabe
28.02.2010
Die Künstlersozialabgabe ist von Unternehmen in weit mehr Fällen zu zahlen, als man zunächst vermutet. So wird sie bspw. fällig, wenn Unternehmen Werbefotografen zur Darstellung des Unternehmens, Grafiker zur Erstellung von Katalogen und Broschüren oder Webdesigner zum Aufbau einer Internetseite beauftragen. Neben nicht unerheblichen Kosten ist die Künstlersozialabgabe vor allem auch mit einem enormen bürokratischen Aufwand verbunden. Der BdSt fordert daher ihre Abschaffung und unterstützt zu diesem Zweck zwei Musterprozesse. Diese Service-Information erläutert, wer wann wie viel Künstlersozialabgabe zahlen muss. Ferner enthält sie einen Musterwiderspruch, mit dem sich Betroffene gegen die Abgabepflicht wehren können. - 18. Ermäßigter Umsatzsteuersatz im Hotelgewerbe: Neues BMF-Schreiben
28.02.2010
Seit dem 1. Januar 2010 unterliegt die Überlassung von kurzfristigen Übernachtungsmöglichkeiten wie zum Beispiel die Vermietung eines Hotelzimmers dem ermäßigten Umsatzsteuersatz. Der ermäßigte Steuersatz gilt allerdings nicht für Nebenleistungen wie Wellnessangebote oder Pay-TV und auch nicht für das Hotelfrühstück. Diese Regelung macht es erforderlich, den Rechnungsbetrag grundsätzlich in zwei Posten aufzuteilen. Die reine Übernachtungsleistung ist mit dem ermäßigten Steuersatz auszuweisen, während alle übrigen Leistungen dem vollen Umsatzsteuersatz von 19 Prozent unterliegen. Probleme bereitete die neue Regelung vor allem bei der lohnsteuerlichen Behandlung des Frühstücks auf Dienstreisen. - 19. Steuerlatein für Steuerlaien – Was in Ihrem Steuerbescheid wirklich steht
31.03.2010
Amtsdeutsch, Steuerchinesisch und Kleingedrucktes – wer kennt dies nicht aus seinem Steuerbescheid. In den Bescheiden wimmelt es nur so von Fremdwörtern und Fachausdrücken. Viele Angaben im Steuerbescheid sind jedoch erforderlich, um zum Beispiel die Einspruchsfrist richtig zu berechnen oder einen Einspruch an das zuständige Finanzamt zu schicken. Auch können kleine unscheinbare Wörter eine Menge Arbeit ersparen. Enthält der Steuerbescheid etwa einen sogenannten „Vorläufigkeitsvermerk“, so ist dies ein Hinweis, dass der Steuerbescheid in einem bestimmten Punkt noch nicht endgültig ist; einen Einspruch kann man sich dann dazu meist sparen. - 20. Das Seeling-Modell – ein Auslaufmodell
31.03.2010
Unternehmer, die ein Gebäude sowohl für private als auch für unternehmerische Zwecke errichten, können bislang das ganze Gebäude dem Unternehmen zuordnen und sich damit die gesamte Umsatzsteuer aus dem Bauvorhaben erstatten lassen –
also auch den Teil der Baukosten, der auf den privat genutzten Gebäudeteil entfällt. Diese Möglichkeit wird ab dem 1. Januar 2011 nicht mehr bestehen. - 21. Neues Musterverfahren zur Erbschaftsteuer
30.07.2010
Der Bund der Steuerzahler (BdSt) unterstützt ein neues Musterverfahren gegen das Erbschaftsteuerreformgesetz vor dem Finanzgericht Düsseldorf (Az.: 4 K 839/10 Erb). Gegenstand des Verfahrens ist insbesondere die Frage, ob die im Jahr 2009 geltenden Steuersätze für nahe Angehörige verfassungsgemäß sind. Geschwister, aber auch Nichten und Neffen wurden danach steuerlich wie fremde Dritte behandelt. Der Bund der Steuerzahler bezweifelt, dass diese Regelung mit dem vom Grundgesetz gewährten besonderen Schutz für Ehe und Familie im Einklang steht. - 22. Tipps zur Einkommensteuererklärung für Rentenempfänger
31.03.2010
Durch die Änderung der Besteuerung von Renten zum 1. Januar 2005 sind viele Rentnerhaushalte verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Ursache dafür ist die schrittweise erfolgende Einführung der nachgelagerten Besteuerung. Im Gegenzug werden jährlich die Altersvorsorgeaufwendungen in der Einkommensteuererklärung zu immer höheren Anteilen berücksichtigt. Im Folgenden wird Rentenempfängern eine Hilfestellung zum Anfertigen ihrer Einkommensteuererklärung gegeben. - 23. Weiterbildungsprämie - Verbesserte Förderbedingungen jetzt nutzen
31.03.2010
Die Weiterbildungsprämie des Bundes ist ein junges und noch wenig bekanntes Förderinstrument. Die Konditionen der Prämie sind seit Jahresbeginn deutlich besser. Die staatliche Kostenbeteiligung an privaten Weiterbildungskursen beträgt jetzt nicht mehr nur 154 Euro, sondern bis zu 500 Euro pro Jahr. Auch die Einkommensgrenzen sind merklich gestiegen. Jeder, der an einer Weiterbildung interessiert ist, sollte also prüfen, ob er diese attraktive und unbürokratische Prämie erhalten kann. - 24. Jahressteuergesetz 2010 - Referentenentwurf
30.04.2010
Der Entwurf des Jahressteuergesetzes 2010 enthält eine Vielzahl thematisch nicht oder nur partiell miteinander verbundener Einzelmaßnahmen, die überwiegend technischen Charakter haben. Im Verlauf des Jahres 2009 hat sich in vielen Bereichen des deutschen Steuerrechts fachlich notwendiger Gesetzgebungsbedarf ergeben, der wegen Ende der 16. Legislaturperiode in der zweiten Jahreshälfte 2009 nicht mehr umgesetzt werden konnte. - 25. Vorläufigkeitsvermerke
30.04.2010
Vorläufigkeitsvermerke benennen Sachverhalte, bei denen geklärt werden muss, ob dieser Sachverhalt mit höherrangigen Recht vereinbar ist. Deshalb sind entsprechende Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH), dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) oder dem Bundesfinanzhof (BFH) anhängig. Zu diesen Sachverhalten ergeht der Steuerbescheid vorläufig und wird nicht bestandskräftig. Dies hat den Vorteil, dass der Steuerbescheid nach einer endgültigen Gerichtsentscheidung in diesen Punkten problemlos korrigiert werden kann, auch wenn der Steuerzahler keinen Einspruch eingelegt
hat. - 26. Das EU-Vorgaben-Gesetz - Neuregelungen im Überblick
30.04.2010
Am 5. März 2010 hat der Bundestag und am 26. März 2010 der Bundesrat dem Gesetz zur Umsetzung steuerlicher EU-Vorgaben sowie zur Änderung steuerlicher Vorschriften zugestimmt. Wir geben einen Überblick über die wichtigsten Neuregelungen. - 27. Berliner Testament und andere Erbfallen
30.04.2010
Die Deutschen vererben jährlich mehrere Milliarden Euro. Dabei enden nicht wenige Erbfälle in Streit und Enttäuschung. Wer seine Nachfolge allzu nachlässig angeht, kann zudem eine Menge Geld an den Staat verschenken. Ein häufiger Fehler ist – neben dem Nichtanfertigen eines Testamentes – auch die Wahl einer ungünstigen Testamentsform. So kann sich ein Ehegattentestament im Nachhinein möglicherweise als Steuerfalle entpuppen. Gerade bei einem größeren Vermögen kann etwa das beliebte „Berliner Testament“ zu ungewollten steuerrechtlichen Folgen führen. - 28. Kurzarbeitergeld - Hinweise für Unternehmen
30.04.2010
Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung sieht vor, dass Unternehmen nun bis Ende März 2012 bei den Sozialabgaben entlastet werden sollen, die auf Kurzarbeit anfallen. Die Sonderregelung war im vergangenen Jahr eingeführt worden und ursprünglich bis Ende 2010 befristet. - 29. Einfuhrbestimmungen von Reisemitbringseln
31.05.2010
Urlaubszeit schöne Zeit: Zur Erinnerung bringen sich viele Steuerzahler gern ein Andenken oder ein Schnäppchen aus dem Urlaub mit. Doch schnell wird das vermeintlich echte Markenprodukt oder die Jeans aus den USA zur Steuerfalle. Denn für viele Warengruppen gibt es Einfuhrgrenzen oder sogar Einfuhrverbote, die zu beachten sind. - 30. Flugausfälle aufgrund von Vulkanasche - Ersatzansprüche der Reisegäste
31.05.2010
Der Vulkanausbruch in Island hat in weiten Teilen Europas zu Luftraumsperrungen geführt und noch immer geht vom weiterhin aktiven Vulkan die Gefahr weiterer Luftraumsperrungen aus. Welche Ansprüche Reisende bei Flugverspätungen oder Flugausfällen infolge des Vulkanausbruchs haben, wird nun kurz dargestellt. - 31. Vermögensübergabe gegen Versorgungsleistungen - Voraussetzungen für die steuerliche Berücksi
31.05.2010
Die Vermögensübertragung gegen Versorgungsleistungen innerhalb der Familie ist ein weit verbreitetes Konzept der privaten Altersvorsorge. Mit der unentgeltlichen Vermögensübertragung gegen Versorgungsleistungen wird in der Regel die Erbfolge vorweggenommen. Die potentiellen Erblasser übertragen ihr Vermögen schon zu Lebzeiten an die nächste oder übernächste Generation und erwarten im Gegenzug monatliche Zahlungen zur Sicherung des Lebensunterhalts bis ans Lebensende. Damit dieses Konzept auch einkommensteuerlich vorteilhaft berücksichtigt werden kann, müssen verschiedene Voraussetzungen beachtet werden. - 32. Ausländische Quellensteuer auf Kapitalerträge - Höhe und Anrechnungsmöglichkeiten
31.05.2010
Auf Kapitalerträge, die im Ausland erzielt werden, behält der betreffende ausländische Staat oftmals Quellensteuern ein. Diese sind jedoch unter Umständen in Deutschland anrechnungsfähig. Um eine Doppelbesteuerung – also die Besteuerung im Ausland und nochmal vollständig in Deutschland – dieser Kapitalerträge zu vermeiden, müssen Anleger jedoch selbständig aktiv werden. - 33. Steuerliche Behandlung von Berufsausbildungs- und Erststudienkosten. Rechts- und Verfahrensstand
25.07.2010
Die Absetzbarkeit der Berufsausbildungskosten ist durch aktuelle Rechtsprechung beeinflusst. Der BdSt gibt einen Überblick! - 34. Abgabe Zusammenfassender Meldungen – Änderung des Meldezeitraums und der Abgabefrist
25.07.2010
Mit dem sog. EU-Vorgabengesetz sind einige Vorschriften im Umsatzsteuergesetz (UStG) geändert worden. Unter anderem wurden auch die Regelungen zur Zusammenfassenden Meldung gemäß § 18a UStG neu gefasst. Die Änderung beruht auf einer EU-Richtlinie über das gemeinsame Mehrwertsteuersystem und soll zur Bekämpfung des Steuerbetrugs bei innergemeinschaftlichen Lieferungen beitragen. - 35. Die Kosten eines Steuerverfahrens
25.07.2010
Häufig sind Mandanten unsicher, ob die Gebührenrechnung des Steuerberaters oder des Rechtsanwalts gerechtfertigt oder zu hoch ist. Überrascht sind viele Steuerzahler auch, wenn eine Rechnung des Finanzgerichts ins Haus flattert, denn auch die Steuergerichte arbeiten nur gegen eine Gebühr. Dabei werden die Gebühren nicht willkürlich, sondern im Rahmen der jeweiligen Gebühren- oder Kostenordnung erhoben. Einen ersten Einstieg über die Kosten eines Steuerverfahrens gibt Ihnen dieser BdSt-Info-Service. - 36. Rücktritt und Nichterscheinen im Hotel- und Reisegewerbe – Umsatzsteuerliche Behandlung von
25.07.2010
Wer eine Urlaubsreise plant, reserviert das Hotelzimmer häufig vorab oder schließt vor Antritt einer Reise einen Reisevertrag beim Reiseveranstalter ab. Kann die Reise dann nicht angetreten werden oder wird das Hotelzimmer nicht gebraucht, fallen meist „Stornogebühren“ an. Details zur Höhe der Stornokosten werden in der Regel im Reisevertrag oder in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Hotels vereinbart. Nach Ansicht der Finanzverwaltung ist unter Umständen neben den Stornogebühren auch noch die darauf entfallende Umsatzsteuer zu zahlen. Damit kann eine nicht angetretene Reise teuer werden. - 37. Besteuerung von Rentenerhöhungen
26.07.2010
Durch die Änderung der Besteuerung von Renten zum 1. Januar 2005 sind viele Rentnerhaushalte verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Ursache dafür ist die schrittweise erfolgende Einführung der nachgelagerten Besteuerung. Dabei wird der Anteil der Rente, der zu versteuern ist, für jeden neuen Rentnerjahrgang erhöht. Im Gegenzug werden jährlich die Altersvorsorgeaufwendungen in der Einkommensteuererklärung zu immer höheren Anteilen berücksichtigt. - 38. Liste der Nichtanwendungserlasse seit 1998
26.07.2010
Zum Ärger von Richtern und Steuerzahlern werden Steuerurteile von der Finanzverwaltung häufig ignoriert. Fällt nämlich ein Urteil positiv für die Steuerzahler aus, so prüfen die Finanzbeamten im Ministerium sehr akribisch, ob das Urteil überhaupt über den entschiedenen Einzelfall hinaus angewendet werden sollte. In zunehmenden Maße kommen die Beamten bei der Prüfung der gerichtlichen Entscheidung dann zu dem Ergebnis, dass das Urteil besser in der Schublade bleiben sollte und formulieren einen sogenannten Nichtanwendungserlass.
- Übersicht
01.12.2009
Mit dem BdSt-Info-Service bieten wir Ihnen aktuelle Steuer-Informationen. Die aktuelle Liste der in diesem Jahr bisher erschienenen Titel finden Sie hier. - 63. Weihnachten und Steuern
01.12.2009
Das Weihnachtsfest und der Jahreswechsel stehen vor der Tür. Gern wird dies zum Anlass genommen, um gemeinsam zu feiern oder Angestellten, Geschäftsfreunden und Kunden Geschenke zu überreichen. Dies hat jedoch auch steuerliche Auswirkungen, die zu berücksichtigen sind. Oftmals lässt es sich der Fiskus nicht nehmen, die Geschenke kräftig zu besteuern. Viele Firmen zahlen ihren Mitarbeitern am Ende des Jahres auch ein Weihnachtsgeld. Häufig wird die Freude über das zusätzliche Entgelt jedoch getrübt, denn der Staat beansprucht einen Teil des Weihnachtsgelds für sich. Auch diese jährlichen Einmalzahlungen unterliegen nämlich der Steuer- und Sozialversicherungspflicht. Dennoch ist es wichtig, zwischen dem laufenden Arbeitslohn und dem Weihnachtsgeld streng zu unterscheiden, weil die Lohnsteuerberechnung jeweils anderen Regelungen folgt. - 62. Absetzbarkeit von Vorsorgeaufwendungen ab 2010 - Änderungen durch das Bürgerentlastungsgesetz
01.12.2009
Nachdem das Bundesverfassungsgericht in seinen Beschlüssen vom 13. Februar 2008, Az.: 2 BvL 1/06, 2BvR 1220/04 und 2 BvR 410/05 die bisherige Berücksichtigung von Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen für verfassungswidrig erklärt hatte, müsste der Gesetzgeber die Abzugsfähigkeit solcher Vorsorgeaufwendungen reformieren. Ab dem 1. Januar 2010 sind Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge nun in größerem Umfang steuerlich berücksichtigungsfähig. Beiträge für eine Basiskranken- und Pflegepflichtversicherung können nun in jedem Fall steuermindernd angesetzt werden. Im Folgenden geben wir Hilfestellung für den richtigen Ansatz der Vorsorgeaufwendungen nach der Neuregelung. - 61. Neue Rechtsprechung zur Immobilienbesteuerung - Elf wichtige Urteile im Überblick
01.12.2009
In der letzten Zeit sind interessante Gerichtsentscheidungen rund um die Besteuerung von Immobilien getroffen worden. Dies betrifft sowohl die Abschreibung von so genannten Baudenkmälern als auch die Aufteilung von Finanzierungskosten auf den selbst bewohnten Teil und den vermieteten Teil eines Gebäudes. Damit Sie von der steuerzahlerfreundlichen Rechtsprechung profitieren können und wissen, wie die Fallstricke bei weniger steuerzahlerfreundlicher Rechtsprechung vermieden werden können, geben wir einen Überblick über elf wichtige Urteile. - 60. Entscheidung des FG Niedersachsen zum Solidaritätszuschlag Was ist jetzt zu tun?
01.12.2009
Der Bund der Steuerzahler hat eine Klage eines Steuerzahlers aus Niedersachsen gegen den Solidaritätszuschlag unterstützt. Gegenstand des Verfahrens war die Frage, ob die Erhebung des Solidaritätszuschlags als Ergänzungsabgabe zur Einkommen- und Körperschaftsteuer im Jahr 2007 noch verfassungsgemäß ist. Das Niedersächsische Finanzgericht hält den Solidaritätszuschlag für verfassungswidrig und legte das Verfahren daher dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vor (FG Niedersachsen, Az. 7 K 143/08). Denn nur das Bundesverfassungsgericht kann letztlich entscheiden, ob eine Regelung mit dem Grundgesetz vereinbar und damit verfassungsgemäß ist oder nicht. - 59. Steuertipps zum Jahreswechsel für Arbeitnehmer und Arbeitgeber bzw. Unternehmer
01.12.2009
Zum Jahreswechsel stehen nicht nur die Weihnachtsfeierlichkeiten und Silvester an, sondern es bieten sich auch letztmalig Steuersparchancen für das Jahr 2009. Vor Beginn des neuen Jahres muss geprüft werden, ob es sich lohnt, Ausgaben vorzuziehen, Erträge zu verlagern oder Vermögen in der Familie weiterzureichen. Wir geben 25 Steuertipps, um aus dem Jahr 2009 steuerlich betrachtet das Optimum herauszuholen und gut ins Jahr 2010 zu starten. - 58. Lohn- und Gehaltsabrechnung 2010
01.12.2009
Die wichtigsten Rechengrößen in der Sozialversicherung - 57. Steuerabzug für Handwerkerleistungen 2008
01.11.2009
Wer in seinem Haushalt einen Handwerker beschäftigt, kann diese Kosten bei der Steuererklärung ansetzen. Seit dem Jahr 2009 können 20 Prozent des in der Handwerkerrechnung ausgewiesenen Arbeitslohns und der Anfahrtskosten, maximal 1.200 Euro im Jahr geltend gemacht werden. In den Jahren zuvor wurden hingegen lediglich 20 Prozent der Kosten, maximal aber nur 600 Euro im Jahr zum Steuerabzug zugelassen. Nun wird vor dem FG Rheinland-Pfalz (Az. 3 K 2002/09) darum gestritten, ob der höhere Betrag bereits für das Jahr 2008 gilt. - 56. Abzugsbeträge für Rentner
01.11.2009
Durch die Neuregelung der Besteuerung von Renten zum 1. Januar 2005 sind jetzt bedeutend mehr Rentnerhaushalte verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Aber auch Rentner können ihre Steuerlast mit verschiedenen Abzugsbeträgen senken. Dieser BdSt-Info-Service gibt einen Überblick: - 55. Umsatzbesteuerung in der Bauwirtschaft
01.11.2009
Mit BMF-Schreiben vom 16. Oktober 2009 wurde ein aktualisiertes Schreiben zur Umkehr der Steuerschuldnerschaft bei Bauleistungen herausgegeben ( GZ.: IV B 9 – S 7279/0). Gleichzeitig wurde auch ein neues Merkblatt zur Umsatzbesteuerung in der Bauwirtschaft veröffentlicht, das über die wichtigsten Grundsätze der Umsatzbesteuerung
von Bauleistungen unterrichtet. Das BMF-Schreiben sowie das Merkblatt sind in erster Linie für Bauunternehmer bestimmt, die selbst Bauleistungen erbringen. Beide Schreiben können auf der Internetseite des Bundesministeriums der Finanzen heruntergeladen werden. Einen kurzen Überblich über die wichtigsten Punkte des Merkblattes zur Umsatzbesteuerung in der Bauwirtschaft enthält dieser BdSt- Info-Service. - 54. Private Blockheizkraftwerke und Steuern
02.11.2009
Blockheizkraftwerke erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Damit solch eine Investition jedoch auch steuerlich betrachtet optimale Ergebnisse hervorbringt, gilt es einiges zu beachten. - 53. Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibungen
01.11.2009
Mit dem Konjunkturpaket I wurden Verbesserungen für die Inanspruchnahme des Investitionsabzugsbetrags und der Sonderabschreibungen beschlossen. Diese Regelungen gelten allerdings nur befristet und laufen nach dem derzeitigen Stand der Dinge schon am 31. Dezember 2010 aus. Manche Unternehmen müssen nun schnell handeln, damit sie diese Vorteile noch nutzen können! - 52. Anwendung der "alten neuen" Pendlerpauschale
01.10.2009
Nachdem die alte Pendlerpauschale zum 1. Januar 2007 gestrichen wurde und lediglich eine Härtefallregelung es erlaubte, Fahrtkosten ab dem 20. Entfernungskilometer doch wie Werbungskosten anzusetzen, wurde nach dem erfolgreichen Musterprozess des Bundes der Steuerzahler nun auch gesetzlich wieder die alte Rechtslage hergestellt. Nun ist die Pendlerpauschale wieder ab dem ersten Entfernungskilometer absetzbar. Statt der Pendlerpauschale dürfen bei der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln auch die tatsächlich entstandenen Kosten geltend gemacht werden. Im Folgenden geben wir Hilfestellung für die richtige Berechnung der anzusetzenden Fahrtkosten für Wege zwischen der Wohnung und der Arbeitsstätte. - 51. Das Mahnverfahren in der EU - Überblick über die neuen Regelungen
01.10.2009
Am 12. Dezember 2008 ist das Europäische Mahnverfahren in Kraft getreten. Mit der Einführung des Europäischen Zahlungsbefehls soll eine Vereinfachung und Beschleunigung bei grenzüberschreitenden Verfahren zu unbestrittenen Geldforderungen erreicht werden. - 50. Überlegungen zur Übertragung des Familienwohnheims nach dem neuen Erbschaft- und Schenkungsteu
01.10.2009
Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs unterliegen auch unentgeltliche Übertragungen unter Familienangehörigen grundsätzlich dem Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht. Allerdings gibt es für sehr nahe Familienangehörige Freibeträge, bis zu denen keine Erbschaft- und Schenkungsteuer anfällt. Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner können Vermögen von 500.000 Euro steuerfrei erhalten, Kinder bis zu einem Betrag von 400.000 Euro. Daneben sieht das Gesetz bei der Schenkung oder Vererbung eines Familienwohnheims eine weitere Möglichkeit vor, Vermögen steuerfrei zu übertragen. Damit kann durch geschickte Gestaltung auch ein über den genannten Freibeträgen liegendes Vermögen steuerfrei übertragen werden. - 49. Folgerungen aus dem BFH-Urteil zu den Werkswagen und den Belegschaftsrabatten
01.10.2009
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat am 17. Juni 2009 zur Bemessung des geldwerten Vorteils bei der Abgabe von Fahrzeugen des Herstellers an eigene Arbeitnehmer Stellung genommen (Az.: VI R 18/07). Dieses Urteil könnte eine Signalwirkung für viele Steuerzahler und weitere Anwendungsbereiche entfalten. So will der Bund der Steuerzahler in einem Musterverfahren überprüfen lassen, ob nicht auch Korrekturen beispielsweise bei der Bemessungsgrundlage für die Anwendung der 1-Prozent-Regelung vorzunehmen sind. - 48. Das Urteil des Bundesfinanzhofs zu den Berufsausbildungskosten und Folgefragen
01.10.2009
Ein Studium ist regelmäßig nicht nur mit viel Mühe, sondern oft auch mit hohen finanziellen Belastungen verbunden. Daher ist die steuerliche Absetzbarkeit von Kosten, die im Zusammenhang mit einem Studium entstehen, für viele Steuerzahler ein wichtiger Faktor. Allerdings gab es in den letzten Jahren um die steuerliche Behandlung von Aufwendungen für ein Studium viel Streit. Nun hat der Bundesfinanzhof (BFH) zugunsten der Studenten und Studentinnen entschieden. Mehr zu dem aktuellen Urteil des BFH und zu Folgefragen erfahren Sie hier. - 47. Betriebsprüfung: Einteilung der Größenklassen
31.08.2009
Meldet sich das Finanzamt bei einem Unternehmen zur sogenannten "Betriebsprüfung" an, so sind viele Unternehmer über die Häufigkeit solcher Prüfungen überrascht. Die Termine für die Betriebsprüfung mögen manchen Betroffenen daher willkürlich erscheinen; doch es gibt Regelungen, wann eine Betriebsprüfung vorzunehmen ist. Grundsätzlich richtet sich die Häufigkeit einer Betriebsprüfung nach der Betriebsgröße. Die Einordnung der Größenmerkmale wird vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) in einem Schreiben veröffentlicht. Mit BMF-Schreiben vom 20. August 2009 wurden die Größenmerkmale zum 1. Januar 2010 neu festgelegt. - 46. Einsprüche gegen vorläufige Steuerfestsetzungen
31.08.2009
Viele Steuerbescheide enthalten den Vermerk: "Der Bescheid ist nach § 165 Abs. 1 AO teilweise vorläufig". Vorläufigkeit bedeutet, dass die Steuerfestsetzung zu einem bestimmten Aspekt zunächst nicht bestandskräftig wird. Das heißt, die Steuerfestsetzung kann in diesem Punkt jederzeit zu Gunsten wie auch zu Ungunsten des Steuerzahlers aufgehoben oder geändert werden. Nach § 165 Abgabenordnung werden Vorläufigkeitsvermerke insbesondere dann erteilt, wenn ein Verfahren vor dem Bundesfinanzhof, dem Bundesverfassungsgericht oder dem Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaft anhängig ist. Welche Bedeutung dieser Vorläufigkeitsvermerk hat und ob ein solcher Vermerk ausreichend Rechtsschutz gewährleistet, erklärt unser BdSt-Info-Service. - 45. Ferienjobs - Steuern sparen mit der Lohnsteuerkarte
31.08.2009
Die Sommerferien stehen vor der Tür und viele Schüler nutzen die Zeit, um ihr Taschengeld etwas aufzubessern oder um erste praktische Erfahrungen im Arbeitsleben zu sammeln. Unternehmer haben so die Möglichkeit, Bedarfsspitzen im Betrieb flexibel abzudecken. Obwohl die Einnahmen der Schüler meist unter dem Betrag liegen, ab wann Einkommensteuern zu bezahlen sind, wird oft Lohnsteuer an das Finanzamt abgeführt. Das muss nicht sein! Wichtig ist es auch zu wissen, wie lange Schüler überhaupt arbeiten und welche Arbeiten sie ausführen dürfen. - 44. Verbilligte Überlassung von Wohnraum - Untergrenzen beachten
31.07.2009
Zwischen Angehörigen oder Gesellschaftern werden Wohnungen oftmals aus persönlicher Verbundenheit verbilligt vermietet. Dies ist grundsätzlich kein Problem. Es sollten jedoch einige Untergrenzen bei der Vereinbarung der Miete beachtet werden, damit das Finanzamt den mit diesen Vermietungseinkünften in Zusammenhang stehenden Werbungskostenabzug nicht kürzt oder gar ganz streicht. Auch das Problem der steuerlichen "Liebhaberei" darf bei solchen Vereinbarungen nicht aus den Augen verloren werden. - 43. Aktuelle Hinweise zur Prüfung von Steuerbescheiden
31.07.2009
In diesen Tagen erhalten viele Steuerzahler ihren Steuerbescheid für das Veranlagungsjahr 2008. Bei manchen ist die Freude über eine Erstattung groß, andere müssen nachzahlen. Bevor der Bescheid abgelegt wird, sollte er auf jeden Fall noch einmal genau unter die Lupe genommen werden. Möglicherweise haben die Finanzbeamten etwas übersehen oder nicht korrekt berücksichtigt. Vielleicht hat der Steuerzahler aber auch selbst vergessen etwas anzugeben oder einen Beleg nicht der Steuererklärung beigefügt. In diesen Fällen kann die Steuerfestsetzung über einen Einspruch korrigiert werden. - 42. Steuerliche Behandlung von Stipendien
31.07.2009
Nachdem in vielen Bundesländern Studiengebühren eingeführt wurden, ist davon auszugehen, dass auch die Vergabe von Stipendien an Bedeutung gewinnen wird. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, wie Stipendien steuerlich behandelt werden, denn dies hat maßgeblich Einfluss darauf, wie bzw. ob die etwaig entstandenen Kosten im Zusammenhang mit der Berufsausbildung berücksichtigt werden. - 41. Der neue Sparerpauschbetrag im Überblick
31.07.2009
Bislang gab es für Kapitalerträge den sogenannten Sparerfreibetrag, innerhalb dessen Zinsen, Dividenden und Co. steuerfrei vereinnahmt werden konnten. Dieser betrug zuletzt 750 Euro pro Person und Jahr. Dazu kam eine sogenannte Werbungskostenpauschale von 51 Euro pro Person, die den Freibetrag auf 801 Euro pro Person erhöhte. Diese beiden Freibeträge - Sparerfreibetrag und Werbungskostenpauschale - wurden mit Einführung der Abgeltungssteuer zum 1. Januar 2009 abgeschafft und durch den neuen Sparerpauschbetrag ersetzt. - 40. Aufbewahrung von Belegen - Erleichterungen beim digitalen Buchen
31.07.2009
Die Aufbewahrung von Papierbelegen ist aufwendig und teuer. Die Verwendung von digitalen Buchungs- und Archivierungssystemen kann Erleichterungen bringen, sodass die physischen Original-Belege vernichtet werden dürfen. Allerdings müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt werden und die Vernichtungsmöglichkeit gilt nicht für alle Belege! - 39. Nutzungswert bei Firmenwagen - Höhe des geldwerten Vorteils beim Austausch des Fahrzeugs
08.07.2009
Arbeitnehmer, die von ihrem Arbeitgeber ein Firmenfahrzeug zur Verfügung gestellt bekommen und dieses auch privat nutzen dürfen, müssen den daraus resultierenden geldwerten Vorteil als Arbeitslohn versteuern. Aus Vereinfachungsgründen wird in der Praxis meist die so genannte 1-Prozent-Methode zur Erfassung des geldwerten Vorteils verwendet. Wird unterjährig das Firmenfahrzeug gewechselt, ändert sich auch die Bemessungsgrundlage für die Höhe des geldwerten Vorteils, und es lohnt sich genau nachzurechnen. - 38. Anpassung der Einkommensteuervorauszahlungen
30.06.2009
Bei angestellten Arbeitnehmern wird die Einkommensteuer direkt vom Lohn einbehalten. Anders ist dies bei Selbstständigen und Freiberuflern. Sie müssen in regelmäßigen Abständen Einkommensteuervorauszahlungen an das Finanzamt leisten. Die Höhe der Vorauszahlung richtet sich in den meisten Fällen nach dem letzten Steuerbescheid. Zum Ärger vieler Steuerzahler werden die Vorauszahlungen in Zeiten einbrechender Umsätze und Gewinne jedoch nicht automatisch angepasst. - 37. Liste der Nichtanwendungserlasse seit 1998
20.07.2010
Zum Ärger von Richtern und Steuerzahlern werden Steuerurteile von der Finanzverwaltung häufig ignoriert. Fällt nämlich ein Urteil positiv für die Steuerzahler aus, so prüfen die Finanzbeamten im Ministerium sehr akribisch, ob das Urteil überhaupt über den entschiedenen Einzelfall hinaus angewendet werden sollte. In zunehmenden Maße kommen die Beamten bei der Prüfung der gerichtlichen Entscheidung dann zu dem Ergebnis, dass das Urteil besser in der Schublade bleiben sollte und formulieren einen sogenannten Nichtanwendungserlass.
- 36. Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung - Eckpunkte im Überblick
30.06.2009
Am 19. Juni 2009 wurde das so genannte Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung im Bundestag verabschiedet. Im Bundesrat soll die Abstimmung am 10. Juli erfolgen. Neben den Neuregelungen zur besseren steuerlichen Berücksichtigung von Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen hat es auch verschiedene Verbesserungen für Unternehmen gegeben. Insbesondere in der derzeitigen wirtschaftlichen Krisensituation können diese Nachbesserungen an der letzten Unternehmensteuerreform vielen Unternehmern helfen, die schwierige Situation zu überstehen. - 35. Neues zum häuslichen Arbeitszimmer
08.10.2009
Seit dem 1. Januar 2007 sind nach dem Gesetzeswortlaut die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer nur noch eingeschränkt steuerlich absetzbar. Viele Steuerzahler und auch der BdSt waren mit dieser gesetzlichen Änderung nicht einverstanden und haben sich gerichtlich zur Wehr gesetzt. Nun ist ein erstes Verfahren beim Bundesverfassungsgericht anhängig (Az.: 2 BvL 13/09). Auch der BdSt unterstützt zwei Musterverfahren (FG Sachsen-Anhalt - 4 K 980/08 und FG Köln - 5 K 4227/08). - 34. Eckpunkte zum Steuerhinterziehungsbekämpfungsgesetz
29.05.2009
Angesichts einiger spektakulärer Steuerstrafverfahren in jüngster Zeit, haben Vorschläge Steuerhinterziehung zu bekämpfen, Hochkonjunktur. Der Bund der Steuerzahler (BdSt) unterstützt grundsätzlich Maßnahmen, die die Steuerehrlichkeit fördern. Letztlich müssen die ehrlichen Steuerzahler nämlich für diese Steuerausfälle aufkommen; sie müssen die Steuern zusätzlich zahlen, die die Steuerhinterzieher dem Staat vorenthalten. Nun hat die Große Koalition einen Gesetzentwurf zur "Bekämpfung von Steuerhinterziehung" vorgelegt. Nachdem es erhebliche Unstimmigkeiten über den Inhalt und den Anwendungszeitpunkt des Gesetzes gab, hat sich die Bundesregierung am 22. April 2009 auf einen Gesetzentwurf geeinigt. Ungewiss ist allerdings noch, wann die gesetzlichen Regelungen tatsächlich erstmalig anwendbar sind. - 33. Wahlrecht bei der Erbschaftsteuer - Frist beachten!
29.05.2009
Der Gesetzgeber hat Erben, die zwischen dem 1. Januar 2007 und dem 31. Dezember 2008 mit einem Todesfall konfrontiert waren, die Möglichkeit eingeräumt, das seit dem 1. Januar 2009 geltende Erbschafsteuerrecht zu wählen. Voraussetzung dafür ist, dass die Erben bis zum 30. Juni 2009 einen Antrag beim Finanzamt stellen. Allerdings gibt es einige Punkte zu berücksichtigen. Zum Beispiel ist zu beachten, dass das Wahlrecht nur für Erbschaften gilt, nicht aber für Schenkungen! Unser BdSt-Info-Service soll Ihnen daher einen Überblick über die wichtigsten Punkte geben. Ob sich das Wahlrecht im Einzelfall tatsächlich lohnt, sollte jedoch mit einem Fachmann vor Ort besprochen werden. - 32. Neuerungen beim Umsatzsteuerheft
29.05.2009
Jede Warenlieferung und Dienstleistung, die ein Unternehmer im Inland gegen Entgelt im Rahmen seines Unternehmens ausführt, unterliegt der Umsatzsteuer. Auch bei Sachverhalten mit Auslandsbezug kann unter Umständen die deutsche Umsatzsteuer anfallen. Die Einzelheiten dazu sind im Umsatzsteuergesetz (UStG) geregelt.
Um die Höhe der Umsatzsteuer festzustellen, sind Unternehmer verpflichtet Aufzeichnungen zu machen. Bei bestimmten Unternehmern muss zum Nachweis ein sogenanntes Umsatzsteuerheft geführt werden. - 31. Das neue Forderungssicherungsgesetz - Forderungen schneller eintreiben und Ausfälle verhindern!
29.05.2009
Eine Vielzahl der Insolvenzen von Handwerksunternehmen, vor allem in der Baubranche, sind auf Forderungsausfälle zurückzuführen. Damit sich Werkunternehmen künftig besser vor Zahlungsausfällen schützen und Forderungen schneller eintreiben können, wurden zum 1. Januar 2009 die rechtlichen Rahmenbedingungen für Werkunternehmen verbessert. Es gilt damit für alle Bauverträge, die ab dem 2. Januar 2009 geschlossen werden. - 30. Betriebliche Altersvorsorge - Varianten und steuerliche Behandlung im Überblick
29.05.2009
Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) hat sich in Deutschland inzwischen zu einem wichtigen Bestandteil der Vergütung gemausert. Denn vielen Steuerzahlern ist inzwischen bewusst geworden, wie wichtig eine gute Altersversorgung ist. Der Gesetzgeber unterstützt verschiedene Formen der Altersvorsorge. Doch hinter den Formen Direktversicherung, Pensionskasse und Co. verbirgt sich für viele noch ein großes Fragezeichen.
Für wen macht welche Form der bAV Sinn, wie viele Steuern und Sozialabgaben lassen sich so sparen und vor allem wie sicher ist die bAV in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftkrise? - 29. Verluste bei Ferienimmobilien Steuerliche Berücksichtigung sichern!
30.04.2009
Eigene Ferienimmobilien erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Im Urlaub kann man sich dorthin zurückziehen und in der anderen Zeit Miete einnehmen. Bei Ferienimmobilien in Deutschland beteiligt sich auch der Fiskus an den Anschaffungs- und Unterhaltungskosten, wenn eine Vermietung angestrebt wird. Doch Vorsicht! Entstandene Verluste akzeptiert
der Fiskus nicht gern und fordert Nachweise für die Einkunftserzielungsabsicht. Damit das Steuersparmodell nicht zur Steuerfalle wird, muss einiges beachtet werden! Wie bei Ferienimmobilien im Ausland verfahren wird, zeigt der zweite Teil des Info-Service. - 28. Absetzbarkeit von Schulgeldzahlungen
15.05.2009
Rückwirkend zum 1. Januar 2008 wurde der Abzug von Schulgeldzahlungen als Sonderausgaben neu geregelt. Dabei wurde eine betragsmäßige Höchstgrenze eingeführt, der Abzug auf private Berufsschulen und auf abschlussvorbereitende Schulen ausgeweitet und die Regelung insgesamt europarechtsfest umgestaltet. - 27. Künstlersozialabgabe
07.07.2009
Die Künstlersozialabgabe ist von Unternehmen in weit mehr Fällen zu zahlen, als man zunächst vermutet. So wird sie bspw. fällig, wenn Unternehmen Werbefotografen zur Darstellung des Unternehmens, Grafiker zur Erstellung von Katalogen und Broschüren oder Webdesigner zum Aufbau einer Internetseite beauftragen. Neben nicht unerheblichen Kosten ist die Künstlersozialabgabe vor allem auch mit einem enormen bürokratischen Aufwand verbunden. Der BdSt fordert daher ihre Abschaffung und unterstützt zu diesem Zweck zwei Musterprozesse. Diese Service-Information erläutert, wer wann wie viel Künstlersozialabgabe zahlen muss. Ferner enthält sie einen Musterwiderspruch, mit dem sich Betroffene gegen die Abgabepflicht wehren können. - 26. Einsprüche gegen den Solidaritätszuschlag
30.04.2009
Einsprüche gegen den Solidaritätszuschlag - Verfahrensweise in den
einzelnen Bundesländern - 25. Vorläufigkeitsvermerke
08.04.2010
Vorläufigkeitsvermerke benennen Sachverhalte, bei denen geklärt werden muss, ob dieser Sachverhalt mit höherrangigen Recht vereinbar ist. Deshalb sind entsprechende Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH), dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) oder dem Bundesfinanzhof (BFH) anhängig. Zu diesen Sachverhalten ergeht der Steuerbescheid vorläufig und wird nicht bestandskräftig.
Dies hat den Vorteil, dass der Steuerbescheid nach einer endgültigen Gerichtsentscheidung
in diesen Punkten problemlos korrigiert werden kann, auch
wenn der Steuerzahler keinen Einspruch eingelegt hat. - 24. Progressionsvorbehalt
04.06.2009
Grundsätzlich müssen Steuerzahler alle Einnahmen, die ihnen im Laufe eines Kalenderjahres zufließen, versteuern. Für einige Einnahmen sieht das deutsche Einkommensteuergesetz jedoch eine Steuerbefreiung vor; so zum Beispiel für das erhaltene Arbeitslosengeld, Krankengeld oder Elterngeld. Nach § 32b Abs. 1 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) werden diese Lohn- und Einkommensersatzleistungen jedoch dem sogenannten Progressionsvorbehalt unterworfen. Das bedeutet, dass diese Lohnersatzleistungen bei der Feststellung des Steuersatzes berücksichtigt werden. Vielen Steuerzahlern ist dieser Zusammenhang unbekannt. Die Überraschung ist daher groß, wenn mit dem Steuerbescheid eine Steuernachzahlung ins Haus flattert. Werden steuerfreie Einkünfte daher letztlich doch besteuert? Einen Überblick über die Wirkungsweise des Progressionsvorbehalts gibt unser BdSt-Info-Service. - 23. Abgabe der Einkommensteuererklärung 2008 - Wann müssen Rentenempfänger eine Einkommensteuerer
04.08.2009
Am 31. Mai endet die reguläre Frist für die Abgabe der Einkommensteuererklärung, wenn der Steuerzahler zur Abgabe einer entsprechenden Erklärung verpflichtet ist. Dieses Jahr verschiebt sich der Termin jedoch auf den 2. Juni, da der 31. Mai ein Sonntag und der 1. Juni ein Feiertag (Pfingstmontag) ist. Um hohe Nachzahlungen, Verspätungszuschläge und Bußgelder zu vermeiden, sollten Steuerzahler es nicht verpassen, ihre Einkommensteuererklärung rechtzeitig abzugeben. Natürlich haben auch Rentner die Möglichkeit, eine Fristverlängerung zu beantragen (formlos!) - 22. Einkommensteuererklärung 2008 für Rentenempfänger
15.10.2009
Durch die Neuregelung der Besteuerung von Renten zum 1. Januar 2005 sind jetzt bedeutend mehr Rentnerhaushalte verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Ursache dafür, dass immer mehr Rentenempfänger in die Besteuerung geraten, ist die schrittweise erfolgende Einführung der nachgelagerten Besteuerung. Im Gegenzug werden die Altersvorsorgeaufwendungen in der Einkommensteuererklärung zu einem immer höheren Anteil berücksichtigt. Im Folgenden wird Rentenempfängern eine Hilfestellung zum Anfertigen ihrer Einkommensteuererklärung gegeben. - 21. Entfernungspauschale - Unfallkosten
31.03.2009
Mit seinem Urteil vom 9. Dezember 2008 zur Entfernungspauschale (Az.: 2 BvL 1/07, 2/07, 1/08 und 2/08) hatte das Bundesverfassungsgericht für viele Pendler Klarheit geschaffen: Die Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung- und Arbeitsstätte sind nun wieder ab dem ersten Entfernungskilometer steuerlich absetzbar. Pendler, welche einen vorläufigen Steuerbescheid erhalten hatten, bekamen die zu viel gezahlten Steuern nun erstattet. Bislang ungeklärt war hingegen, ob die Vorläufigkeitsvermerke zur Entfernungspauschale auch die Kosten eines Unfalls auf dem Weg zur Arbeit oder höhere Kosten für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel mit erfassen. - 20. Kfz-Steuer- Wer zahlt nun wie viel?
06.04.2009
Nachdem die Große Koalition die Reform der Kfz-Steuer bereits mehrfach verschoben hatte, wird die Besteuerung von Kraftfahrzeugen ab dem 1. Juli 2009 neu geregelt. Bereits im Rahmen des Konjunkturpakets I wurde die Kfz-Steuer für Neuwagen für ein bzw. zwei Jahre ausgesetzt. Im Zuge des 2. Konjunkturpakets wurde nun Kfz-Besteuerung umgestellt. Nunmehr hängt die Höhe der Kfz-Steuer von der Größe des Hubraums und der Menge des CO2-Ausstoßes ab. Allerdings gilt die neue Kfz-Steuer nicht für Fahrzeuge, die vor dem 5. November zugelassen waren. Auch sonst gibt es einige Übergangsfristen und Ausnahmen zu beachten. Für viele Steuerzahler stellen sich die Neuregelungen daher als undurchsichtiger Steuerdschungel dar. Unser BdSt-Info-Service soll einen Überblick über die Neuregelungen geben. - 19. KfW-Sonderprogramm 2009
27.02.2009
Um die Kreditversorgung der Wirtschaft, insbesondere die der kleinen und mittleren Unternehmen, während der Finanz- und Wirtschaftskrise zu sichern, wird im Auftrag des Bundes das Finanzierungsangebot der KfW Bank befristet erweitert. Das KfWSonderprogramm 2009 orientiert sich in seiner Struktur an dem Programm "KfWUnternehmerkredit". Im KfW-Sonderprogramm 2009 werden Kredite zu Marktkonditionen zur mittel- und langfristigen Finanzierung vergeben. Die KfW Bank trägt den überwiegenden Teil des Kreditrisikos. Der BdSt-Info- ervice beantwortet all jene Fragen, die sich Unternehmen bei der Überlegung stellen, ob auch sie das KfW-Sonderprogramm 2009 in Anspruch nehmen möchten. - 18. Qualifizierung und Weiterbildung von Beschäftigten - Hinweise und Tipps für Unternehmen
27.02.2009
Ergänzend zur Neuregelung des Kurzarbeitergeldes bietet das Konjunkturpaket Unternehmen die Möglichkeit, die Mitarbeiter während der Kurzarbeit weiterzubilden und die Bundesagentur für Arbeit an den Kosten für die Weiterbildung zu beteiligen. Dafür legte die Bundesregierung zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit für die Jahre 2009 und 2010 ein Programm mit dem Ziel auf, durch Qualifizierung die beruflichen Kompetenzen der Beschäftigten zu erhöhen. Das Projekt wird vom Europäischen Sozialfonds mitfinanziert. - 17. Kurzarbeitergeld - Hinweise für Unternehmen
27.02.2009
Ziel der Konjunkturpakete I und II der Bundesregierung ist, Unternehmen in der konjunkturellen Wirtschaftskrise Unterstützung anzubieten. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen wurde dafür das Kurzarbeitergeld modifiziert. Die Kurzarbeit soll in einer konjunkturschwachen Phase die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen erhalten und Beschäftigung sichern. Dafür zahlt die Bundesagentur für Arbeit das konjunkturelle Kurzarbeitergeld als Ausgleich für den ausgefallenen Lohn. Zudem wird das Unternehmen entlastet, indem die Bundesagentur für Arbeit die bisher vom Unternehmen zu tragenden Sozialversicherungsbeiträge zur Hälfte übernimmt. Der BdSt-Info-Service beantwortet all jene Fragen, die sich Unternehmen bei der Überlegung stellen, ob auch für sie das konjunkturelle Kurzarbeitergeld in Frage kommt. - 16. Gold ins Depot? Ihre Optionen
06.08.2009
Für die einen ist Gold totes Kapital, weil es weder Zinsen noch Dividenden trägt. Für die anderen ist Gold die letzte Rettung vor den Inflationsgefahren, die unser Papiergeldsystem birgt und die sich durch die aktuelle Finanzkrise massiv verstärken. - 15. Steuerliche Maßnahmen der Konjunkturpakete
27.02.2009
Unter dem Motto "Schutzschirm für Arbeitsplätze" und "Sicherung von Beschäftigung und Stabilität in Deutschland" will die Bundesregierung Maßnahmen umsetzen, die die Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze sichern und private Haushalte entlasten sollen. Die drohende Konjunkturschwäche angesichts der Finanzkrise soll so überwunden werden. Die meisten Maßnahmen sind nur für einen befristeten Zeitraum von zwei Jahren vorgesehen. - 14. Ermäßigter Umsatzsteuersatz auf Hauswasseranschlüsse
14.10.2009
Legt der örtliche Wasserversorger für den Grundstückseigentümer einen Hauswasseranschluss und stellt er dafür ein Entgelt in Rechnung, dann ist diese Leistung nur mit dem ermäßigten Umsatzsteuersatz in Höhe von 7 Prozent zu versteuern, entschied der Bundesfinanzhof (V R 61/03- Nachfolgeentscheidung zu EuGH - Rs. C-442/05). Bislang ging die Finanzverwaltung davon aus, dass für das Legen und Reparieren eines Hauswasseranschlusses durch den örtlichen Wasserversorger der Regelsteuersatz von 19 Prozent anzuwenden ist. - 13. Einkommensteuererklärung 2008 - Hinweise und Tipps
27.02.2009
Viele Steuerzahler denken mit Unbehagen an die bevorstehende Einkommensteuererklärung. Meist lohnt sich die Mühe, eine Einkommensteuererklärung anzufertigen, kann doch eine Erstattung zu viel bezahlter Einkommensteuern winken. Im Folgenden geben wir einen Überblick über die wichtigsten Veränderungen in der vergangenen Zeit und welche Tipps unbedingt beachtet werden sollten. - 12. "Mehrwertsteuerpaket" - Neuregelungen bei innergemeinschaftlichen Leistungen
27.02.2009
Das Umsatzsteuerrecht soll für Dienstleistungen innerhalb der EU-Mitgliedstaaten einfacher werden. Dazu hat der Rat der Europäischen Union mehrere Mehrwertsteuersystemrichtlinien erlassen. In Deutschland treten die Änderungen zum 1. Januar 2010 in Kraft. Unternehmer sollten sich jedoch rechtzeitig mit den neuen Regelungen vertraut machen. Einen Überblick zu den Neuerungen gibt dieser BdSt-Info- Service. - 11. Erlass der Grundsteuer bei wesentlicher Ertragsminderung
27.02.2009
Nachdem der Bundesfinanzhof jüngst ein steuerzahlerfreundliches Urteil (Az.: II R 5/05) zum Grundsteuererlass fällte, befürchteten die Gemeinden und Kommunen massive Einnahmeausfälle. Deshalb hat der Gesetzgeber nun die Grenze, ab wann ein Grundsteuererlass zu erfolgen hat, erhöht sowie die Höhe des Grundsteuererlasses reduziert. Beim neuen Grundsteuererlass wegen wesentlicher Ertragsminderung gibt es aber auch Vereinfachungen. - 10. Musterverfahren des Bundes der Steuerzahlerzahler
09.12.2009
Seit mehreren Jahren setzt sich der Bund der Steuerzahler verstärkt mit Musterverfahren für die Rechte der Steuerzahler ein. Zur Zeit unterstützt der BdSt 37 Verfahren zu den unterschiedlichsten Fragestellungen. - 09. Reisekostensätze 2009
02.02.2009
Seit dem 01.01.2008 wird für die Anwendung der Reisekostengrundsätze nur noch auf eine beruflich veranlasste Auswärtstätigkeit abgestellt. Unter dem Begriff "Auswärtstätigkeit" werden von nun an die bisherigen Begriffe "Dienstreise", "Fahrtätigkeit" und "Einsatzwechseltätigkeit" zusammengefasst. - 08. Steuerliche Überlegungen zur Rechtsformwahl
02.02.2009
Wer ein Unternehmen gründet, überlegt in der Regel sehr genau, welche Rechtsform er wählt. Neben haftungsrechtlichen Gründung spielen auch steuerliche Überlegungen häufig eine wichtige Rolle bei der Entscheidung, ob eine GmbH, ein Einzelunternehmen oder eine Personengesellschaft gegründet wird. Bei der Entscheidung, welche Gesellschaftsform im Einzelfall am günstigsten ist, spielen die verschiedenen persönlichen Umstände eine Rolle. Dieser Info-Service gibt einen Überblick über die steuerlich relevanten Aspekte. - 07. Abgeltungsteuer und Kontenabrufverfahren
02.02.2009
Die seit Anfang 2009 geltende Abgeltungsteuer kann die Finanzämter veranlassen, nach unbekannten Bankdaten zu fahnden. Hierzu wird das sog. Kontenabrufverfahren genutzt. Grundsätzlich behalten die Banken die Abgeltungsteuer sofort ein. Das Kontenabrufverfahren wird daher in vielen Fällen überflüssig. In einigen Fällen führt die Abgeltungsteuer hingegen zu einer verstärkten Prüfung durch die Finanzämter. Wer betroffen ist, wird in diesem Info-Service erklärt. - 06. Das neue Faktorverfahren
02.02.2009
In Deutschland haben Ehepaare bisher die Wahl, ob ihr Einkommen gemeinsam oder getrennt besteuert werden soll. Dabei werden Ehepaare per Gesetz zusammen veranlagt, wenn nicht ein Partner eine getrennte Veranlatung wählt. Bisher bestand hierbei lediglich die Möglichkeit, zwischen der Steuerklassenkombination IV/IV oder III/IV zu wählen. Ab dem Jahr 2010 kann auch das sogenannte Faktorverfahren (IV-Faktor/IV-Faktor) gewählt werden. - 05. Auswirkungen d. BVErfG-Urteils z. Entfernungspauschale
Rückerstattung: Lohnsteuer & SV-Beit
02.02.2009
Die Abschaffung der Entfernungspauschale zum 1. Januar 2007 hatte auch Auswirkungen auf die Dienstwagenbesteuerung und vom Arbeitgeber gewährte Fahrtkostenzuschüsse.
An dieser Stelle soll erläutert werden, wie auch bei der Nutzung des Dienstwagens für Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte sowie bei Fahrtkostenzuschüssen Steuererstattungen beantragt und zu viel bezahlte Beiträge zur Sozialversicherung zurückgeholt werden können. - 04. Welche Auswirkungen hat des Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Entfernungspauschale?
05.03.2009
Am 9. Dezember 2008 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die bis dahin geltende Regelung zur steuerlichen Berücksichtigung von Fahrten zwischen Wohn- und Arbeitsstätte verfassungswidrig ist. Seit dem 1. Januar 2007 erkannten die Finanzämter die ersten 20 Entfernungskilometer zwischen Wohn- und Arbeitsstätte nicht mehr als Werbungskosten an. Diese Regelung hat das Bundesverfassungsgericht gekippt. Bis zu einer Neuregelung werden die Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte wieder mit 30 Cent je Entfernungskilometer - und zwar ab dem ersten Entfernungskilometer - berücksichtigt! Dies gilt rückwirkend für das Jahr 2007. Im Jahr 2010 wird es dann voraussichtlich eine Neuregelung geben. Hier die 10 wichtigsten Fragen zu den Auswirkungen des Urteils. - 03. Lohn- und Gehaltsabrechnung 2009
03.07.2009
Die wichtigsten Rechengrößen in der Sozialversicherung - 02. Steuerfalle Berliner Testament
31.12.2008
Das Berliner Testament zählt zu den Klassikern des deutschen Erbrechts. Mit dem so genannten Berliner Testament setzen sich beide Ehegatten wechselseitig zu Alleinerben ein und bestimmen, dass grundsätzlich der überlebende Ehepartner/partnerin den gesamten Nachlass erhält. Erst nach dessen Tod fällt der Nachlass einem Dritten zu, in der Regel den Kindern. Diese Konstellation kann bei größeren Vermögen zur Steuerfalle werden. Unter Umständen können die Steuerfreibeträge durch diese Testamentsgestaltung nicht optimal ausgenutzt werden. - 01. Steueränderungen 2009 im Überblick
03.07.2009
Das vergangene Jahr war von einer ganzen Fülle von Gesetzesvorhaben geprägt. Dominierend war dabei die Erbschaft- und Schenkungsteuerreform. Hier blieb sprichwörtlich kein Stein auf dem anderen. Nahezu jede Regelung wurde verändert. Daneben wurde aber auch ein Eigenheimrentengesetz (Wohn-Riester), ein Mitarbeiterkapitalbeteiligungsgesetz, das Investitionszulagengesetz
2010, ein Steuerbürokratieabbaugesetz 2008, ein Jahressteuergesetz 2009, ein Familienleistungsgesetz und ein Gesetz zur Umsetzung steuerrechtlicher Regelungen des Maßnahmenpakets "Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung" (Konjunkturpaket) verabschiedet. Sie alle bringen viele Veränderungen mit sich. Für die Steuerzahler und ihre Berater ist es wichtig, sich auf die Rechtsänderungen einzustellen, um Vorteile zu nutzen und Nachteile abzumildern. Im Folgenden geben wir einen Überblick über wichtige Änderungen.