Der Bau des Diagnostisch-Internistisch-Neurologischen Zentrums am Universitätsklinikum Dresden droht zu einem schlechten Geschäft für die sächsischen Steuerzahler zu werden. Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) hat dem Generalauftragnehmer gekündigt. Die einvernehmlich gefasst Entscheidung des SIB und des Universitätsklinikums Dresden kann die Dresdner Steuerzahler noch viel Geld kosten.
Trotz der beauftragten Projektsteuerung erfolgte die Kündigung erst zu einem relativ späten Zeitpunkt. Die Trennung erfolgte zu einer denkbar ungünstigen Zeit. Der Hochbau war bereits zu großen Teilen fertig gestellt. Gründe für die Kündigung waren anhaltende Differenzen zwischen SIB und Generalauftragnehmer wegen Qualitätsanforderungen und Termineinhaltung. Nunmehr wurden Bausicherungsmaßnahmen eingeleitet und ein neues Projektentwicklungskonzept beauftragt. Die Höhe des entstandenen Schaden und die Kosten des Baustopps konnten bislang von der SIB nicht benannt werden. Seit 20.Juli realisiert der SIB die restlichen 5% der Baumaßnahme, rd. 3,5 Millionen Euro, in dem er die einzelnen Gewerke beauftragte. Der Bau wurde am wieder aufgenommen. Ob dieser Schritt wirklich sinnvoll war?
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