LV Sachsen - Rückwirkung der Berichtigung einer Rechnung


Rückwirkung der Berichtigung einer Rechnung

Die Berichtigung einer Rechnung im Sinne des § 31 Abs. 5 UStDV wirkt auf den Zeitpunkt zurück, in welchem die Rechnung erstmals ausgestellt worden ist.

Dazu muss die erste Rechnung aber berichtigungsfähig sein. Dies ist sie dann, wenn diese Angaben zum Aussteller der Rechnung, zum Empfänger der Leistung, zur Leistungsbeschreibung, zum Entgelt und zur gesondert ausgewiesenen Umsatzsteuer enthält.

In den gerichtlich entschiedenen Fällen war der Inhalt der Leistung bzw. der zugrunde liegenden vertraglichen Vereinbarung im Rahmen der Rechnungslegung nicht ausreichend bestimmt worden.

Bundesfinanzhof, Urteil vom 20.10.2016, Az.: V R 26/15


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